Projekt

Sie ist einer der bedeutendsten Sakralbauten der Lausitz und ein Wahrzeichen der Stadt:

die Stadtkirche St. Peter und Paul – die Görlitzer Peterskirche.

In ihr spiegeln sich der fromme Glaube, der Reichtum, die lange Stadtgeschichte und der Bürgerstolz von Görlitz wider.

Neue Glocken für unsere Peterskirche

Bis zum Ersten Weltkrieg besaß die Peterskirche sechs Glocken, wovon vier für die Rüstungsindustrie eingezogen und eingeschmolzen wurden. Die Lücke zwischen den übrigen zwei Glocken schloss man mit zwei wenig klangvollen Glocken aus Eisen. Alle vier stattete man mit zeittypischer Aufhängung und Technik aus, welche sich nur wenige Jahrzehnte später als Problem herausstellte. Die veraltete Technik, die mangelhafte Konstruktion aus gekröpften Jochen sowie einem Glockenstuhl aus Stahl und die klanglich unpassenden Eisenglocken müssen saniert, beziehungsweise ersetzt werden.

Die Brors'sche Riesenglocke

Als eine der größten und klanglich tiefsten Glocken Deutschlands, war die 1696 von Joachim Hannibal Brors gegossene "Große Glocke" bis zu ihrer Zerstörung 1917 eines der Prunkstücke in der Ausstattung der Peterskirche. Ein zuvor geschaffener Gipsabdruck in Originalgröße macht einen Nachguss dieser besonderen Glocke möglich.

Bürgerstolz von Neuem in Bronze gegossen

Um die Große Glocke wieder auferstehen und neue Glocken gießen zulassen, braucht es damals wie heute das Engagement der Görlitzer Bürgerschaft.

Ziel ist die Sanierung der Glockenanlage von St. Peter und Paul mit der Schaffung eines vollständigen, wohlklingenden, sowie würdigen Geläutes und dem Neuguss der Großen Glocke.

Große Glocke